Samstag, 27. Oktober 2012

Penelope Plank



Vor einiger Zeit habe ich schon auf diese schöne Reihe hingewiesen und ich will sie Euch heute etwas näher bringen:

Es gibt bisher vier Titel und vor ein paar Tagen hat die Autorin bei Facebook gepostet, dass sie Teil 5 fertig hat. Das ist für mich ein ganz besonderer Teil, aber dazu später ;)


Penelope ist Ende 20, hat ein kleines, altes Häuschen in dem beschaulichen Schönberg geerbt und wohnt dort mit ihrer Katze Moira. Gerne würde sie vom Schreiben leben, aber das ist leider mehr ein Wunsch als Realität. So nimmt sie Schreibarbeiten an und hält sich damit eher schlecht als recht über Wasser. Leider (?) ist Penelope ziemlich neugierig und stolpert immer wieder in Kriminalfälle hinein, die sie natürlich am liebsten selber löst. Zum Glück gibt es da aber auch noch den Kommissar Peter Wilson (halb Engländer, halb Deutscher), der sie des öfteren aus der Klemme retten darf/muss.
Bis hierhin klingt alles nach einem normalen Krimi - aber hier gibt es eine Besonderheit, die ich persönlich sehr schön finde: Penelope ist Christin, besucht Gottesdienste, ist in einem Hauskreis und betet (mal mehr mal weniger, mal inbrünstig und manchmal in höchster Not). Das alles spielt eine wichtige Rolle in Penelopes Leben und trotzdem wird der Leser nicht mit dem Holzhammer missioniert. Die frommen Momente werden so schön in die Handlung integriert, dass es einfach passt.





Simone Ehrhardt, Tote Pfarrer reden nicht
gibt es momentan als pdf zum Gratis-Download über die Webseite www.penelope-plank.de





Im ersten Teil stolpert Penelope in der Kirche über den toten Pfarrer und damit beginnt ihre "Karriere" als Hobbydetektivin. Alles ändert sich: es treten zwei Männer, ein Hund und eine Nachbarin in ihr bisher beschauliches Leben. Penelope braucht wirklich dringend Beistand, den sie einmal in ihrer besten Freundin Alex und in ihrem Hauskreis der Kirchengemeinde findet. Wer tötet einen Pfarrer? Natürlich wird diese Frage im Laufe des Buches beantwortet und das auf eine wirklich gelungene Art und Weise. Simone Erhardt
schafft es, Spannung aufzubauen und bis zum Ende zu halten.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Penelope erzählt und ich musste ziemlich oft wegen ihrer trockenen Art grinsen oder laut lachen. Sie ist mir vom ersten Satz an sympatisch gewesen und auch die anderen Figuren sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen. Wie gut, dass es den zweiten Teil schon gibt, da konnte ich gleich weiterlesen:





Simone Ehrhardt, Der Tod saß mit im Sattel
gibt es im Moment reichlich als Second Hand Variante zu kaufen, zu sehr günstigen Preisen




Ein Reitlehrer im Schönberger Reitverein wird von Penelope und ihrer Freundin Alex tot aufgefunden. Neben dem toten Reitlehrer gibt es außerdem eine mysteriöse Krankheit, an der die Pferde erkranken. Natürlich macht sich Penelope sofort auf die Suche nach dem Mörder. Diesmal steht jemand an ihrer Seite, den sie sich da gar nicht so gewünscht hat: ihre Cousine quartiert sich bei ihr ein. Das bringt Penelopes Leben ganz schön durcheinander.
Auch Komissar Wilson ist wieder mit dabei, was mich persönlich sehr gefreut hat - ich mag ihn sehr :)
Auch in diesem Band spielen Kirchengemeinde und Glauben eine große Rolle, toll integriert in dieses Buch!

Da ich bei Krimireihen auch die Entwicklung der Charaktere immer sehr interessant finde, habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass es auch schon einen dritten Teil gibt:






Simone Ehrhardt, Wo die Moorschafe sterben
evtl. noch über Amazon, ansonsten noch einige neue Exemplare über die Autorin (siehe Homepage)





Penelope befindet sich mit Kommissar Wilson in Schottland auf Besuch und es gibt schon bald einen Toten. Allerdings war dieser schon sehr alt und alle glauben an einen natürlichen Tod. Nur Penelope wittert Mord und sie soll Recht behalten. In dem düsteren Gemäuer beginnt Penelope mit ihrer Suche nach dem Mörder. Gerade dieser Fall erinnert mich sehr an die klassischen "Whodunit-Krimis", was sicher auch an der stimmungsvollen Umgebung liegt. Und auch das Zwischenmenschliche kommt in diesem Band nicht zu kurz.
Penelope bringt sich auch diesmal wieder in gefährliche Situationen - gut, dass sie sich auf Peter Wilson und auf Gottes Beistand verlassen kann.


Und damit kommen wir schon zum vierten Teil:





Simone Ehrhardt, Der Mörder ist manchmal der Gärtner
ganz normal über den Buchhandel




Es ist schwülheiß in Schönberg, Penelope macht mit ihrer Nachbarin und deren Freundin einen Ausflug in den Zoo. Am Abend dieses Tages findet sie wieder eine Leiche - an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich in ihrem Auto.. Und schon ist Penelope wieder mittendrin in einem spannenden Fall - dabei hat sie zum Schnüffeln und Ermitteln so gar keine Zeit - es gibt Wichtiges zu organisieren und zu planen. Aber natürlich lässt sie gerade dieser Fall nicht kalt und sie muss einfach die Ermittlungen aufnehmen.
Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sich beim Lesen ganz ins Buch hinein begibt - man sieht die Figuren ganz deutlich vor sich, man spürt die Hitze des Sommers und man will eigentlich gar nicht zum Ende kommen. Der Fall ist auch diesmal wieder spannend bis zum Ende, es gibt immer wieder neue Fährten, Sackgassen und Penelope muss ganz schön tief graben um den Täter zu entlarven.


Und nun noch ein Ausblick auf den fünften Teil, der im November 2012 erscheinen soll:
Für mich wird dieses Buch ein ganz besonderes sein: auf Facebook konnte man eine Rolle in diesem Buch gewinnen - ich hatte Glück und nun bin ich natürlich ganz besonders gespannt, welchen Part ich übernehmen werde.
Der Titel lautet ganz verheißungsvoll: "Mörderisch glänzet der Wald" (wird nach Erscheinen über den Buchhandel zu beziehen sein)


Ich kann alle Bände empfehlen - als Serien"junkie" musste ich alle Bände in der richtigen Reihenfolge lesen, aber sie sind natürlich alle in sich abgeschlossen und können auch einzeln gelesen werden.


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