Samstag, 13. Oktober 2012

Laurent Bach - Mord auf Französisch





Laurent Bach, Mord auf Französisch







Klappentext
Sommer in Südfrankreich: Während sich das beschauliche Städtchen Anduze von seiner schönsten Seite präsentiert, muss Privatdetektiv Claude Bocquillon einen Fall lösen, der es in sich hat. Pascal Melot, mit dem ihn mehr als nur eine Freundschaft verband, ist auf grausame Weise ums Leben gekommen. Die Polizei will den Fall als Selbstmord zu den Akten legen, doch Claude gibt sich damit nicht zufrieden ...


Anduze, Südfrankreich - hier lebt der schwule Privatdetektiv Claude Bocquillon mit seinem Kater Virenque. Als Detektiv nicht wirklich gefragt, arbeitet er in einer Brasserie um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Doch dann liegt ein Toter auf den Gleisen - Pascal Melot, mit dem Claude vor mehr als zwei Jahren eine Beziehung hatte.
Selbstmord, da ist sich die Polizei sicher. Pascals Mutter will das nicht akzeptieren und auch Claude mag daran nicht glauben. So beginnt er mit den Ermittlungen, die ihn schon bald in große Schwierigkeiten bringen.

Mord auf Französisch ist meiner Meinung nach ein ganz besonderer Krimi - das liegt vor allem an dem sympatischen Protagonisten Claude, der nicht offen zu seinem Schwulsein stehen kann, da es in seinem Umfeld viele Vorurteile Schwulen gegenüber gibt. Traurig, aber leider sehr realistisch.

Auch die anderen Figuren werden gut eingeführt und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.

Der Fall an sich ist schlüssig und bis zum Ende spannend. Es gibt auch einige Liebesszenen, die einfach ins Buch passen und gut beschrieben sind. Sie stehen nicht im Vordergrund der Geschichte, sind aber schon auch ganz besonders.
Außerdem finde ich die Beschreibung der Umgebung sehr gelungen, man kann förmlich die Hitze spüren und sieht die Orte vor sich.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und ich hoffe sehr, dass Claude bald einen weiteren Fall lösen wird!






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