Sonntag, 29. Januar 2012

Andrea Schacht - Die keltische Schwester





Andrea Schacht, Die keltische Schwester








Klappentext:
Lindis Farmunt ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Als Projektleiterin soll sie in der Bretagne den Bau einer Ferienanlage betreuen. Doch plötzlich hat sie seltsame Träume. Die keltische Seherin Danu begegnet ihr. Zuerst glaubt Lindis an Hirngespinste. Bis ihr ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Robert, ein Historiker, offenbart, dass Danu tatsächlich gelebt haben könnte.

Andrea Schacht, die ja auch wunderschöne historische Romane schreibt, zeigt hier wieder eine ihrer anderen Seiten, nämlich die mystische, magische Seite.

Im Mittelpunkt steht einmal Lindis Farmunt, eine eher nüchterne Frau, die zielstrebig und erfolgsorientiert arbeitet. Sie träumt von Danu, der keltischen Druidin, sie steht im Mittelpunkt des zweiten Erzählstranges.
Lindis`Träume werden immer realistischer und Danu kommt ihr immer näher. In der Bretagne will sie eigentlich nur das Projekt der Ferienanlange voranbringen, doch dann geschehen einige Dinge, die sie von diesem Ziel wegbringen.
Ich war zu Beginn etwas verwirrt wegen der Überschriften der Kapitel (1.Faden, 1. Knoten etc.), aber das löst sich im Laufe der Geschichte und dann gefiel mir die Idee sehr gut.
Andrea Schacht hat die Gabe, Menschen so zu beschreiben, dass man sie vor sich sieht und Landschaften werden ebenso sichtbar. Zwischendurch muss man auch immer wieder schmunzeln, wenn sie ihre Lieblinge, die Katzen wieder mit ins Geschehen einflechtet.

Insgesamt gesehen ein schönes Buch für alle, die es gerne etwas mystisch mögen. Sie ist ein wenig vorhersehbar, aber das stört das Lesevergnügen in keinster Weise.

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