Dienstag, 1. November 2011

David Safier, Happy Family





David Safier, Happy Family







Klappentext:
Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.
Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.


Eine Familie am Ende, schon lange regieren Berufsstress, Midlife-Crises und Pubertät und das schöne Familienleben existiert nicht mehr - jeder leidet darunter, keiner tut was dagegen... bis... ja bis diese Familie verzaubert wird - in Monster, die eine wilde Jagd auf die Hexe veranstalten, die ihnen das angetan hat... Klingt komisch? Ist es ja auch - saukomisch sogar :) Ich habe an vielen  Stellen laut gelacht und trotz des Verrückten, Lustigen und Überdrehtsein gibts eine Botschaft, die man beim Lesen mitnimmt (und an einer Stelle mir kurz ein paar Tränen in die Augen getrieben hat).

Geschrieben ist das Buch aus der jeweiligen Sicht der einzelnen Familienmitglieder - nur Vater Frank hat nach der Verwandlung so seine Probleme mit dem Schreiben, so dass seine Parts etwas anders ausfallen (ich frage mich an dieser Stelle, wie das im Hörbuch gelöst wird....)
Die Geschichte wird flott in einem schönen Schreibstil erzählt und hat an keiner Stelle Längen.

Was ist eigentlich wichtig im Leben? Diese doch ernste Frage wird in diesem Buch auf eine ganz eigene Art und Weise beantwortet.

Als ich das Buch heute morgen angefangen habe, musste ich an einen Spruch denken, den ich auf einer Postkarte gelesen habe:
Das Beste an einer Familie: Man ist nie allein!
Das Schlechteste an einer Familie: Man ist nie allein!
Passt hier ;)


Um es kurz zu machen: 5 Buchwürmer :)

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