Montag, 13. Juni 2011

schönes Buch - nicht nur für Schwaben ;)





Elisabeth Kabatek, Laugenweckle zum Frühstück






Klappentext:
Alle sagen Line zu ihr, aber eigentlich heißt sie Pipeline. Pipeline Praetorius (31) lebt in Stuttgart. Sie ist Single. Und arbeitslos. Und sie hat es wirklich nicht leicht. Zwischen Bewerbungsstress und Scherereien mit der Arbeitsagentur treten gleich zwei Männer in ihr chaotisches Leben: Leon, der nette Ingenieur aus Hamburg, leidenschaftlicher Stäffelesjogger und gar nicht intellektuell, und der aufregende amerikanische Fotograf Eric M. Hollister. Und so stolpert Line auf der Suche nach Mister Right zwischen beiden hin und her und von einer Katastrophe in die nächste.


Pipeline hat ein Katastrophen-Gen und das, was ich in anderen Büchern oft so furchtbar finde und wo mir das Wort "Fremdschämen" immer in den Sinn kommt, ist hier sympatisch und lustig - vielleicht liegts am Schreibstil, der hier flott daher kommt, aber nicht platt und plump ist.
Ich mag Schwaben, seine Bewohner, den Dialekt und die Mentalität - das alles wird hier so witzig beschrieben, dass ich zwischendurch laut gelacht habe und damit meine Mitmenschen ein ums andere mal wahrscheinlich ziemlich irritiert habe ;)
Die Figuren sind liebevoll dargestellt, die dünne Pipeline, ihre moppelige Freundin Lila (endlich mal eine, die meine Konfektionsgröße trägt ;) ), der sympatische Nachbar Leon, der aufregende Mr. Hollister, der arg schwäbelnde  Nachbar Herr Tellerle, die neugierige Nachbarin Frau Müller-Thurgau und auch die Nebendarsteller bekommen ein Gesicht, da man diese Typen selber kennt.

Eindeutig sehr empfehlenswert!

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