Samstag, 30. Oktober 2010

fertig gelesen





Liane Moriarty: Vergiss ihn nicht









Klappentext: 
»1998?« Die Ärztin sah sie besorgt an. »Sind Sie da ganz sicher?«
»Ja, natürlich«, antwortete Alice. »Ich weiß das, weil mein Kind am 8. November 1998 zur Welt kommen soll.«    
»Die Sache ist nur die«, sagte die Ärztin langsam, »wir haben schon das Jahr 2008.«

Durch einen Sturz hat Alice kurzzeitig das Bewusstsein verloren – und offenbar jegliche Erinnerung an die letzten zehn Jahre ihres Lebens. Ist sie etwa nicht 29, wahnsinnig glücklich mit ihrem Ehemann Nick und schwanger mit ihrem ersten Kind? Nein, sie ist natürlich schon 39, hat bereits drei Kinder und ihre Ehe … naja! Doch Alice ist entschlossen, die Zeit zurückzudrehen.

Zwei Nächte habe ich für diesen Roman gebraucht und ein paar Tränen sind auch geflossen...
Wie ist es wohl, wenn man aufwacht und es fehlen die letzten 10 Jahre? Alice kennt ihre Kinder nicht, hat keine Ahnung, was in den 10 Jahren geschehen ist, aber sie merkt ganz schnell, dass ihr "aktuelles" Leben nicht das ist, was sie sich damals, zu Beginn ihrer Ehe mit Nick, vorgestellt hat. Sie lernt langsam ihre Familie kennen und macht  überraschende Entdeckungen, die nicht immer positiv sind. 
Interessant sind auch hier die verschiedenen Ebenen: in der Dritten Form die Geschehnisse, dazwischen Tagebucheintragungen ihrer Schwester (die hab ich manchmal nur quer gelesen) und die Blogeinträge ihrer Wahl-Großmutter (die sind richtig witzig).
Ein Buch zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken - wie will ich eigentlich in 10 Jahren sein? Was habe ich in den letzten 10 Jahren gemacht? Wie habe ich mich verändert, was gefällt mir an mir und was nicht?
heisst ja eigentlich Freitagsfüller und nicht Samstagsfüller... aber tut einfach so, als hätte ich ihn gestern gepostet *pfeif*



1.   Lieber November, bitte, schick uns keinen Schnee!!!.
2.   Ein dünnes Taschenbuch ist besser als nichts.
3.   Halloween geht mir am Po vorbei  ;)
4.   Punsch schmeckt im Winter am besten.
5.  Ich schaue aus dem Fenster und sehe einen wirklich übel grauen Himmel...
6.  Der Herbst kommt mit Sturm und schlechtem Wetter , aber muss das denn wirklich sein ?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend bei meiner Lieblingsschwester, morgen habe ich nüx geplant und Sonntag möchte ich bei meinen Eltern zu Mittag essen!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Grad gelesen





Alicia Bessette: Weiß der Himmel von dir









Klappentext:
Zell und Nick waren zum Heulen glücklich: Skifahren, bis das Gesicht einfriert, Tanzen im Wohnzimmer, nächtliche Rennen mit ihrem Windhund Captain Ahab. Und eine ganze Fußballmannschaft an Kindern wollten sie haben. Dann verunglückt Nick, als er nach dem Hurrikan ›Katrina‹ den Menschen in New Orleans beim Wiederaufbau hilft.
Zell zieht sich völlig zurück, spricht nur noch mit ihrem Hund und hört alte Soul-Schlager auf einem kratzigen Plattenspieler. Erst mit Hilfe ihrer Freunde und ihres kleinen Nachbarsmädchen, mit dem sie am Wettbewerb einer Fernsehköchin teilnimmt, kommt das Leben langsam zurück. Manchmal braucht es eben eine ganze Stadt, um Trauer in Zukunft zu verwandeln...

Was für ein schöööönes Buch :) Ich habe geschmunzelt, gelacht und auch ein wenig geweint ( ich heule allerdings auch immer ziiiiemlich schnell....) Es ist ein Buch über die Liebe, über Trauer, über Freundschaft, Familie und übers Kochen, also über alles, was das Leben so ausmacht. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz und ich war ein wenig traurig, als ich es fertig hatte.
Bemerkenswert an diesem Buch fand ich die verschiedenen Ebenen, auf denen erzählt wird. Der Wechsel zwischen Ich-Form (Zell), Mails (Nick und Zell) und dritte Person (EJ, Freund des Paares) ist sehr gut gemacht

Wer gerne Bücher liest, die im Stile von Cecilia Ahern geschrieben sind, der wird hier sicher nicht enttäuscht

Sonntag, 17. Oktober 2010

neulich gelesen

Rowohlt TB 9,95€




Petra Oelker: Die Nacht des Schierlings







Klappentext:
Die erfolgreiche Hamburg-Reihe feiert Jubiläum: Komödiantin Rosina ermittelt zum zehnten Mal.
An einem sonnigen Herbstmorgen 1773 liegt ein Toter im morastigen Fleet. War der honorige Bürger ein Mitgiftjäger und Betrüger? Viele Hamburger hatten gute Gründe, Konditormeister Hofmann zu hassen: vom Apotheker im Opernhof über den jungen Grafen mit fragwürdiger Vergangenheit bis hin zum stummen Akrobaten Muto. Selbst die Beziehung zu Stieftochter Molly war nicht ungetrübt.
Verdächtigt wird jedoch ausgerechnet Claes Herrmanns. Während der Großkaufmann erfährt, wie zerbrechlich Ansehen und Freundschaft sind, machen sich Komödiantin Rosina und Weddemeister Wagner auf die Suche nach dem Mörder. Nicht schnell genug, wie sich bald zeigt ... 

Ich liebe die Krimis mit Rosina :) Manche Krimireihen werden mit der Zeit langweilig, die Figuren entwickeln sich nicht weiter und die Fälle werden auch immer einfallsloser.
Das ist hier nicht der Fall, man fiebert bis zum Schluss mit.
Mir persönlich gefallen die Beschreibungen von dem Leben im 18.Jahrhundert und der Stadt Hamburg.

Das Taschenbuch ist bei Rowohlt erschienen und kostet 9,95€


Die Reihenfolge der Rosina-Fälle:
  1. Tod am Zollhaus
  2. Der Sommer des Kometen
  3. Lorettas letzter Vorhang
  4. Die zerbrochene Uhr
  5. Die ungehorsame Tochter
  6. Die englische Episode
  7. Der Tote im Eiskeller
  8. Mit dem Teufel im Bunde
  9. Die Schwestern vom Roten Haus
  10. Die Nacht des Schierlings

Freitag, 15. Oktober 2010

Der Freitagsfüller

1.   Manche Leute können ganz schön nerven ;)
2.   Diese Woche ist ganz besonders für mich .
3.   Vorige Woche habe ich viel gearbeitet .
4.   Am liebsten blogge ich Bücher (demnächst in diesem Theater, äh... auf dieser Seite) .
5.   Iss deinen Teller leer, das sagte meine Mutter immer.
6.   Wenn ich wüsste, wie ich schneller lesen könnte....
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich tolles Essen im Bistro in der Alten Wache in Böblingen geplant und Sonntag möchte ich nicht nach Hause fahren !

Neu in der Welt der Blogger...

...vielleicht ein weiterer Blog, den die Welt nicht braucht...

Wir werden sehen und da ich ein absolutes Spielkind bin und Dingen gerne auf den Grund gehe, will ich mal austesten, was hier so geht ;)

Wir lesen uns

Christiane